Vegane Schokobrownies

Heute habe ich einmal recherchiert, was genau es mit diesem "Soulfood" auf sich hat. In jedem guten Foodblog wird man damit konfrontiert und selbst ich, habe diesen Begriff schon einmal verwendet, ohne mich vorher damit auseinander gesetzt zu haben. Deshalb googelte ich dieses Seelenfutter einmal. "Essen das glücklich macht", "Glücklichmacher für die Seele", "Streicheneinheiten für die Seele"oder auch "Stimmungsheber" habe ich unter diesem Begriff gefunden. Na, okay gut! Das habe ich verstanden.

Gerichte, die der Seele gut tun, fallen also in den Begriff "Soulfood". Jeder, der schon mal niedergeschlagen war, weiß auch welch großen Einfluss Essen auf das Gemüht haben kann. Es hält Leib und Seele zusammen.

Beim "Soulfood" steht an erster Stelle der Wohlfühlfaktor und ein gutes Gefühl im Bauch.

Weiters habe ich gelesen, dass diese Gerichte meist sehr üppig, fettig, frittiert und hoch kalorisch sind.

Diese besondere Küchenkultur basiert auf den Essgewohnheiten der Afro-Amerikaner und bestand damals noch aus den Zutaten, welche die Sklaventreiber ihren Sklaven zukommen ließen - Bohnen, Mais, Reis, Bananen, Süßkartoffeln, Erdnüsse und Fleischabfälle.


Aber wer beurteilt denn nun ein Gericht als Soulfood?


Ich würde sagen, jeder Mensch sollte selber entscheiden, welche Speisen für ihn Seelenstreichler sind. Denn ich für mich würde mal behaupten, dass mich fettige und üppige Speisen eher niederschlagen und müde machen.

Jedes meiner Gerichte und Mahlzeiten sind meine persönlichen Glücklichmacher und ich fühle mich danach einfach gut. Mit "Seelenessen"assoziiere ich ein gemütliches Familienessen und eine besondere Mahlzeit mit meinen Liebsten, Achtsamkeit und gutem und bekömmlichen Essen.

Und genau so soll es doch sein bei Soulfoods!

Es soll Seelen streicheln und glücklich machen.


Wie sieht denn euer persönliches "Soulfood" aus??


Vielleicht so wie meine veganen Schoko-Brownies?:





Zutaten:


300 g Dattelpaste

200 ml Wasser

100 g Kokosfett

1 reife Banane

100 g Dinkelvollkornmehl

70 g gemahlene Mandeln

1 EL Mandelmus

Rumaroma (*optional)

35 g Kakaopulver stark entölt und ohne Zucker

1 TL Natron

2 TL Backpulver

1 TL Zimt





Zubereitung:


Dattelpaste und Wasser in einem Topf bei mittlerer Stufe langsam kochen, bis sich eine cremige Masse bildet.

Dann die Banane und das Kokosfett dazugeben und pürieren.


Alle trockenen Zutaten vermengen und mit einem Löffel in die Dattelmischung heben. Zum Schluss noch das Mandelmus einrühren.


Rechteckige (Brownie-)Backform mit Backpapier auslegen. Den Teig in der Form gleichmäßig verteilen und bei 180 Grad Ober- und Unterhitze für ca. 25-30 Minuten backen.


Brownies etwas auskühlen lassen, in Quadrate schneiden und mit Kokosmehl bestreuen.


Enjoy

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